Praxistipp: Alte PAL-Programme für PAL2020 umschreiben – Jetzt als Video ansehen

Mit der Reform PAL2020 wurden einige Befehle in der PAL-Codierung geändert, sodass nach PAL2008 bzw. PAL 2012 geschriebene Programme nicht mehr laufen und in den neueren Simulatoren PAL2020 (bzw. PAL2020 C/Y oder PAL2020 3+2) zu Fehlermeldungen führen. Da heißt es also: Sätze praktisch komplett neu schreiben – und das dauert. Schneller gehts mit dem „Suchen/Ersetzen“-Kniff.

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    Praxistipp: Aus PAL werden Späne – Jetzt als Video ansehen

    Das Motto „Aus PAL werden Späne“ bedeutet, dass Sie mit SYMplus™ nicht nur die Theorie lernen, sondern auch eine Brücke zur praktischen Anwendung schlagen können. Erfahren Sie im folgenden Praxistipp-Video mehr darüber:

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      PRAXISTIPP – Alte PAL-Programme für PAL2020 umschreiben

      September 2022

      Mit der Reform PAL2020 wurden einige Befehle in der PAL-Codierung geändert, sodass nach PAL2008 bzw. PAL2012 geschriebene Programme nicht mehr laufen und in den neueren Simulatoren PAL2020 (bzw. PAL2020 C/Y oder PAL2020 3+2) zu Fehlermeldungen führen. Da heißt es also: Sätze praktisch komplett neu schreiben – und das dauert.

      Schneller gehts mit dem „Suchen/Ersetzen“-Kniff:

      Dieser Kniff funktioniert bei der „Übersetzung“ von PAL2008 bzw. PAL2012-Befehlen zu PAL2020, denn hier gibt es eine einfache Zuordnung zwischen Alt und Neu. Wie Sie Zyklenadressen leichter umschreiben können, wird weiter unten kurz angerissen. Das benötigen Sie z.B. bei den Einstechzyklen im Drehen, die weiterhin G86 bzw. G88 heißen, aber viele neue oder geänderte Zyklenadressen haben.

      Schritt 1

      Öffnen Sie das Programm, welches Sie in einer älteren PAL-Codierung programmiert haben, im Modus „PAL2020“. Es wird Ihnen dann folgende Meldung ausgegeben: „Das NC-Programm ist fehlerhaft!“ Klicken Sie diese mit „F10“ weg. Im Editor ist nun der letzte Satz markiert, der der Codierung nach PAL2020 nicht entspricht. Im Beispiel (Übungsprogramm „LAGER3“ aus dem Arbeitsheft „Ebenenschwenk“): „N65 G17 CR180 AR90“. Hier (und an vielen weiteren Stellen im Programm) muss G17 durch G15 ausgetauscht werden.

      Schritt 2

      Wählen Sie jetzt mit „F1“ die „Suchen/Ersetzen“-Funktion und tragen Sie ins „Suchen nach“-Feld „G17“ und ins „Ersetzen mit“-Feld „G15“ ein:

      Klicken Sie anschließend auf „Alle ersetzen“, um im gesamten Dokument „G17“ durch „G15“ zu ersetzen. Übernehmen Sie zum Schluss diese Bearbeitung mit „F10“.

      Schritt 3

      Anschließend wird in unserem Beispiel die Zeile „N45 G48 G40 R10 Z0“ als fehlerhaft markiert, denn nach PAL2020 haben sich ja auch die Befehle zum tangentiales An- und Abfahren geändert. Diese ersetzen Sie nach dem gleichen Prinzip: „G48 G40 R“ wird „G40 G46 RR“. Sowie anschließend „G41 G45 D“ = „G41 G45 DL“.

      Schritt 4

      Für das Übungsprogramm „LAGER3“ sind damit alle notwendigen Ersetzungen gemacht und Sie können mit „F7 Editor“ wieder in den „geführten Modus“ wechseln. Dort mit „F9“ das Programm simulieren und abschließend das geänderte Programm mit z.B. dem Namenszusatz „2020“ speichern.

      Eine komplette Tabelle mit der Gegenüberstellung „PAL2008/PAL2012“ und „PAL2020“ (Stand Sommer 2022) finden Sie ganz unten in diesem Beitrag.

      Zyklenadressen umschreiben:

      Hier geht es nicht ganz so einfach wie bei den PAL-Befehlen. Doch mit diesem kleinen Trick sparen Sie sicher ein paar Nerven:

      Schritt 1

      Kommentieren Sie zunächst die „alten“ Zyklensätze im Editor aus. Programmieren Sie dann im geführten Modus („F7 Editor“) die Zyklensätze neu. Beachten Sie dabei, dass sich durch das Auskommentieren die Zeilennummerierung ändert (was sich auf Sprünge mit G23 auswirkt), da reine Kommentarzeilen keine Zeilennummern haben. Um dies zu verhindern, schreiben Sie den bisherigen Zyklus als Kommentar hinter einen regulären (unverfänglichen) NC-Satz. Das sieht dann z.B. so aus:

      N28 M1 ; G86 X60 Z-55 ET54 EB6 RO-0.5

      Schritt 2

      Löschen Sie nach der Änderung des Zyklussatzes diesen Kommentar einfach wieder.


      Wir hoffen, wir können Ihnen damit weiterhelfen. Für mehr Praxistipps gehen Sie unter KELLER.News auf unserer Website oder besuchen Sie dem KELLER-YouTube-Kanal.


      PAL2008/PAL2012PAL2020BedeutungWo kommt’s vor?
      G41 G45 DG41 G45 DLLinear tangentiales AnfahrenFräsen und Drehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G42 G45 DG42 G45 DLLinear tangentiales AnfahrenFräsen und Drehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G40 G46 DG40 G45 DLLinear tangentiales AbfahrenFräsen und Drehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G41 G47 RG41 G46 RRTangentiales Anfahren im ViertelkreisFräsen und Drehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G42 G47 RG42 G46 RRTangentiales Anfahren im ViertelkreisFräsen und Drehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G48 G40 RG40 G46 RRTangentiales Abfahren im ViertelkreisFräsen und Drehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G17G15Schwenken und Schwenken zurücksetzenFräsen Ebenenschwenk
      G17G15 G17 IP3Ebenenanwahl Stirnfläche mit virtueller Y-AchseDrehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G17 CG15 G17 IP0Ebenenanwahl Stirnfläche mit PolarkoordinatenDrehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G17 Y CG15 G17 IP5 CMEbenenanwahl Stirnfläche mit realer Y-AchseDrehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G18G15 G18 TURNDrehebenenanwahlDrehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G19 XG15 G19 IP1 DMEbenenanwahl Mantelfläche mit virtueller Y-AchseDrehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G19 CG15 G17 IP0Ebenenanwahl Mantelfläche mit PolarkoordinatenDrehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G19 Y XG15 G17 IP5 DMEbenenanwahl Sehnenfläche mit realer Y-AchseDrehen mit angetriebenen Werkzeugen
      G86M1 ; G86Radialer StechzyklusDrehen, nicht automatisch übersetzbar,darum hier mit M1 ; auskommentiert. Der Zyklus muss anschließend neu programmiert werden.
      G88M1 ; G86Axialer StechzyklusDrehen, nicht automatisch übersetzbar,darum hier mit M1 ; auskommentiert. Der Zyklus muss anschließend neu programmiert werden.

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        Praxistipp: Clever Abstechen und Umspannen – Jetzt als Video ansehen

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        Ein von zwei Seiten zu bearbeitendes Drehteil von der Stange abstechen und gleich die zweite Bearbeitungsseite mit programmieren gelingt, wenn die Länge des Rohteils so weit definiert wird, dass zum Ende genug Material zum „Abstechen“ aus der Schutzzone für das Futter bzw. die Spannbacken herausschaut. Allerdings, wenn Sie wie beschrieben vorgehen, würde es nach dem Arbeitsschritt „Abstechen“ dazu führen, dass das halb fertige Werkstück in der Simulation wie in Wirklichkeit in die Spänewanne oder einen Teilefänger fällt. Die Geometrie steht danach im Arbeitsplan für die weitere Bearbeitung nicht mehr zur Verfügung.

        Doch was ist dann die Lösung? Das Praxistipp-Video gibt Ihnen die Antwort.

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          Schneller, effektiver Neues lernen

          Es ist kein Geheimnis: Lernen findet immer häufiger im Internet statt.

          Besonders beliebt sind dabei Videos. Die oftmals kurzen Clips erhöhen durch die visuelle Darstellung die Anschaulichkeit eines Themas und führen aus dem Grund, dass sich unser Gehirn Bilder besser merken kann als Texte, dazu, dass Informationen länger im Kopf gespeichert bleiben. 

           

          Deshalb betreiben wir von KELLER.Software bereits seit ein paar Jahren einen YouTube-Kanal, auf dem Themen behandelt werden wie z. B.: 

          Wie funktioniert die Bearbeitung von Nuten? > https://youtu.be/tuMDlGCxFhs

          Welche Vorteile bietet mir die Betriebsart „Lehrer“ aus SYMplus™? > https://youtu.be/gTVj8QpbNvM

          Wie optimiere ich mit Hilfe des Arbeitsplans die Bearbeitungszeit? > https://www.youtube.com/watch?v=wO2MqExx-EY

          Es ist für alle etwas dabei. Egal, ob Sie gerade als Azubi Ihre ersten Schritte machen oder sich als Erfahrener weiterbilden möchten.

          Hier geht es zum KELLER.Software YouTube-Kanal > https://www.youtube.com/c/CNCKELLERGmbH 

          Praxistipp: Aus PAL werden Späne

          Das Motto „Aus PAL werden Späne“ bedeutet, dass Sie mit SYMplus™ nicht nur die Theorie lernen, sondern auch eine Brücke zur praktischen Anwendung schlagen können. Erfahren Sie im folgenden Praxistipp mehr darüber.

          Um mehr über den Praxistipp des Monats zu erfahren, klicken Sie auf das Bild.



          Noch mehr von KELLER.Software…

          Nächste Termine:

          10.-11. März. 2022: Angetriebene Werkzeuge, Ebenenschwenk und Reform PAL2020

          17.-18. März. 2022: Grundlagen der Grafischen Programmierung (CAD/CAM) mit SYMplus™

          Weitere Infos > https://cnc-keller.de/keller-academy/

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            PRAXISTIPP – Aus PAL werden Späne

            Februar 2022

            Das Motto „Aus PAL werden Späne“ bedeutet, dass Sie mit SYMplus™ nicht nur die Theorie lernen, sondern auch eine Brücke zur praktischen Anwendung schlagen können. Erfahren Sie im folgenden Praxistipp mehr darüber.

            Ob Sie nun eine neue Maschine mit SIEMENS, HEIDENHAIN oder HAAS oder eine aus den 80er-Jahren mit einer Dialog 4, EPL- oder CNC432-Steuerung haben. Es funktioniert immer auf dieselbe Weise:

            Schritt 1

            Laden Sie das Programm, das Sie auf die Maschine bringen möchten, in den PAL-Simulator und testen Sie es gewissenhaft anhand der Simulation.

            Schritt 2

            Nehmen Sie nun die folgenden Schritte 1., 2. und 3. vor:

            Schritt 3

            NC-Programm erzeugen:

            3.1.

            Suchen Sie die Parameter-Datei der gewünschten Steuerung über F1 „Steuerungs-Parameter“ und übernehmen Sie die Auswahl mit F10.

            3.2.

            Wählen Sie über F2 „Ordner“ den Speicherort aus, an dem Sie das Programm abspeichern wollen (das könnte z. B. auf einer Festplatte oder einem USB-Stick sein).

            3.3. 

            Beachten Sie im Feld „Name“, dass besonders ältere Steuerungen nur Nummern und keine Buchstaben bei der Bezeichnung erlauben. Verzichten Sie auch auf Umlaute, Sonderzeichen und Leerzeichen.

            Schritt 4

            Das Programm muss nun noch an die Maschine übertragen werden. Das geht entweder per Netzwerk, USB-Anschluss oder “seriell” mit Hilfe der Betriebsart „Transfer“ von SYMplus™.

            Schritt 5

            Testen Sie das erzeugte Programm noch einmal anhand der Simulationsgrafik auf der Steuerung. Sollten Änderungen nötig sein, sprechen Sie uns gerne an.

            Schritt 6

            Wenn alles läuft: Halten Sie doch Ihren Erfolg mit einem Foto oder Video fest und schicken Sie uns dieses. Wir freuen uns, Ihre PAL-Übungswerkstücke auf der Maschine zu sehen!

             

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              Praxistipp: In 3 Schritten zur drehsymmetrischen Kontur – Jetzt als Video ansehen

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              Eine Taschen- oder Inselkontur wird meist vom Startpunkt der Kontur einmal herum bis zum Endpunkt konstruiert. Bei einer drehsymmetrischen Kontur wäre das in der Regel unnötig aufwendig und zum Teil aufgrund der Bemaßung ohnehin kaum machbar. Bei der Eingabe in SYMplus™ erreichen Sie die komplette Kontur in nur drei Schritten.

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                Doch was ist dann die Lösung? Der folgende Praxistipp gibt Ihnen die Antwort:

                Schritte 1: 

                Legen Sie, statt dem Rohteil eine unmäßige Länge vorzugeben, es nur geringfügig länger als das Fertigteil an und belegen den Außen- und Innenwert der Schutzzone mit negativen Werten (Werkzeugbreite des Abstechers).

                Schritt 2: 

                Daraufhin bleibt das halb bearbeitete Werkstück (rote Linien) im Arbeitsplan erhalten und kann in dieser Form über F1 “Datei” > F7 “Exportieren” > F1 “Werkstück-Geometrie” gespeichert werden.

                Schritt 3:

                Das neue Rohteil lässt sich im Anschluss für einen zweiten Arbeitsplan verwenden.

                Schritt 4:

                Unter F4 “Spannen” wird das Werkstück zunächst umgedreht. Besondere Aufmerksamkeit bedarf dann das Eingabefeld “Verschiebung Z”. Im Beispiel muss -0.4 eingegeben werden, weil neben dem Planaufmaß für die zweite Seite von hier 0.2 mm auch der “Butzen”, den der Schneidenradius des Abstechers hinterlassen hat, zu berücksichtigen ist.

                Schritt 5:

                Als Letztes werden ganz normal und wie auf der ersten Seite die Arbeitsschritte bestimmt. Dabei profitieren Sie von der sogenannten Konturnachführung der Software, die erkennt, an welchen Stellen bereits von der ersten Seite gebohrt und geschruppt wurde. Sichtbar wird dies bei der Anlage der Arbeitsschritte an den entsprechend reduzierten roten Flächen (hier beim Schruppschnitt innen).

                Nun sind Sie an der Reihe.

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                  Wenn Sie die DIN/PAL-Programmierung mit SYMplus™ unterrichten, kennen Sie sicher die Betriebsart „Lehrer“, in der Lückenaufgaben im Stil der schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen durchgeführt werden können. Was Sie aber vielleicht noch nicht kennen, ist, dass Sie mit dieser Betriebsart noch viel mehr Möglichkeiten haben, als nur ein NC-Programm als Grundlage zunehmen.

                  Sie brauchen eine Auffrischung der Betriebsart „Lehrer“? Dann sehen Sie sich dieses aufgezeichnete Webinar zu diesem Thema an: https://www.youtube.com/watch?v=gTVj8QpbNvM&t=0s 

                  Um zu erfahren, wie Sie Vokabeltests und Multiple-Choice-Aufgaben auf SYMplus™ einrichten können, sehen Sie sich das Video an. 

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                    Eine Taschen- oder Inselkontur wird meist vom Startpunkt der Kontur einmal herum bis zum Endpunkt konstruiert. Bei einer drehsymmetrischen Kontur wäre das in der Regel unnötig aufwendig und zum Teil aufgrund der Bemaßung ohnehin kaum machbar.

                    Bei der Eingabe in SYMplus™ erreichen Sie die komplette Kontur in nur drei Schritten. Wir zeigen es anhand dieser Zeichnung:

                    Schritt 1: 

                    Es genügt hier 1/6 der Kontur tatsächlich zu konstruieren. Wir beginnen dabei auf einer Achse (hier ist es die negative Y-Achse). Da wir 1/6 von 360° konstruieren möchten, muss das letzte Element, der Kreisbogen Ø108 einen Auslaufwinkel (zur positiven X-Achse) von 60° haben.

                    Schritt 2: 

                    Jetzt verlassen wir den Strecke/Bogen-Editor und spiegeln dieses Stück an der Y-Achse (bzw. die “X Werte”). Wichtig ist dabei, dass Sie “Spiegeln und verbinden” wählen, weil wir sonst einzelne, “lose” Konturen hätten.


                    Wenn Sie sich beim Spiegeln vertun, in die falsche Richtung spiegeln oder das Verbinden vergessen: Mit Strg+Z können Sie diese Operation rückgängig machen und es gleich noch einmal richtig angehen.

                    Schritt 3:

                    Damit haben wir nun 1/3 der gesamten Kontur und können dieses Teilstück 2x um 120° drehkopieren. Auch hier wählen wir wieder “Kopieren und Verbinden” und als “Anzahl” die Anzahl der Kopien, nämlich 2.

                    Jetzt haben wir eine geschlossene Kontur, die wir auch in der 3D-Ansicht noch einmal optisch kontrollieren können:

                    Nun sind Sie an der Reihe.

                    Weitere Tipps finden Sie in den kommenden Newslettern.

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