Praxistipp: In 3 Schritten zur drehsymmetrischen Kontur – Jetzt als Video ansehen

Eine Taschen- oder Inselkontur wird meist vom Startpunkt der Kontur einmal herum bis zum Endpunkt konstruiert. Bei einer drehsymmetrischen Kontur wäre das in der Regel unnötig aufwendig und zum Teil aufgrund der Bemaßung ohnehin kaum machbar. Bei der Eingabe in SYMplus™ erreichen Sie die komplette Kontur in nur drei Schritten.

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        PRAXISTIPP – Clever Abstechen und Umspannen

        Oktober 2021

        Eigentlich lag der Plan nahe.

        Ein von zwei Seiten zu bearbeitendes Drehteil von der Stange abstechen und gleich die zweite Bearbeitungsseite mit programmieren gelingt, wenn die Länge des Rohteils so weit definiert wird, dass zum Ende genug Material zum „Abstechen“ aus der Schutzzone für das Futter bzw. die Spannbacken herausschaut.

         

         

        Allerdings, wenn Sie wie beschrieben vorgehen, würde es nach dem Arbeitsschritt „Abstechen“ dazu führen, dass das halb fertigte Werkstück in der Simulation wie in Wirklichkeit in die Spänewanne oder einen Teilefänger fällt. Die Geometrie steht danach im Arbeitsplan für die weitere Bearbeitung nicht mehr zur Verfügung.

        Doch was ist dann die Lösung? Der folgende Praxistipp gibt Ihnen die Antwort:

        Schritte 1: 

        Legen Sie, statt dem Rohteil eine unmäßige Länge vorzugeben, es nur geringfügig länger als das Fertigteil an und belegen den Außen- und Innenwert der Schutzzone mit negativen Werten (Werkzeugbreite des Abstechers).

        Schritt 2: 

        Daraufhin bleibt das halb bearbeitete Werkstück (rote Linien) im Arbeitsplan erhalten und kann in dieser Form über F1 “Datei” > F7 “Exportieren” > F1 “Werkstück-Geometrie” gespeichert werden.

        Schritt 3:

        Das neue Rohteil lässt sich im Anschluss für einen zweiten Arbeitsplan verwenden.

        Schritt 4:

        Unter F4 “Spannen” wird das Werkstück zunächst umgedreht. Besondere Aufmerksamkeit bedarf dann das Eingabefeld „Verschiebung Z“. Im Beispiel muss -0.4 eingegeben werden, weil neben dem Planaufmaß für die zweite Seite von hier 0.2 mm auch der „Butzen“, den der Schneidenradius des Abstechers hinterlassen hat, zu berücksichtigen ist.

        Schritt 5:

        Als Letztes werden ganz normal und wie auf der ersten Seite die Arbeitsschritte bestimmt. Dabei profitieren Sie von der sogenannten Konturnachführung der Software, die erkennt, an welchen Stellen bereits von der ersten Seite gebohrt und geschruppt wurde. Sichtbar wird dies bei der Anlage der Arbeitsschritte an den entsprechend reduzierten roten Flächen (hier beim Schruppschnitt innen).

        Nun sind Sie an der Reihe.

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          CNC Maschine durch SYMplus™ im Einsatz.

          So vermeiden Sie eine stillstehende CNC-Maschine.

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          Das Problem: Die Steuerung, deren Maschine bietet keinen geeigneten Zyklus für zwei gegenläufige 3-gängigen Flachgewinde auf einer Breitstreckwalze (Ø152, Länge ca. 3m).

          Die Lösung: Ein Makro in SYMplus™, welches die Gewinde mit normalen Stechstählen in vielen kleinen Zustellungen schruppen und schlichten kann. 

          Sie haben einen ähnlichen Fall oder eine noch größere Herausforderung? Dann sparen Sie Nerven und Zeit und nehmen gleich heute Kontakt auf(Bitte das folgende Formular verwenden) – das KELLER.Software-Team steht für Sie bereit. Bitte benutzen Sie das nachfolgende Kontaktformular, um sich mit uns in Verbindung zu setzen. 


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            Sie brauchen eine Auffrischung der Betriebsart „Lehrer“? Dann sehen Sie sich dieses aufgezeichnete Webinar zu diesem Thema an: https://www.youtube.com/watch?v=gTVj8QpbNvM&t=0s 

            Um zu erfahren, wie Sie Vokabeltests und Multiple-Choice-Aufgaben auf SYMplus™ einrichten können, sehen Sie sich das Video an. 

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                Eine Taschen- oder Inselkontur wird meist vom Startpunkt der Kontur einmal herum bis zum Endpunkt konstruiert. Bei einer drehsymmetrischen Kontur wäre das in der Regel unnötig aufwendig und zum Teil aufgrund der Bemaßung ohnehin kaum machbar.

                Bei der Eingabe in SYMplus™ erreichen Sie die komplette Kontur in nur drei Schritten. Wir zeigen es anhand dieser Zeichnung:

                Schritt 1: 

                Es genügt hier 1/6 der Kontur tatsächlich zu konstruieren. Wir beginnen dabei auf einer Achse (hier ist es die negative Y-Achse). Da wir 1/6 von 360° konstruieren möchten, muss das letzte Element, der Kreisbogen Ø108 einen Auslaufwinkel (zur positiven X-Achse) von 60° haben.

                Schritt 2: 

                Jetzt verlassen wir den Strecke/Bogen-Editor und spiegeln dieses Stück an der Y-Achse (bzw. die „X Werte“). Wichtig ist dabei, dass Sie „Spiegeln und verbinden“ wählen, weil wir sonst einzelne, „lose“ Konturen hätten.


                Wenn Sie sich beim Spiegeln vertun, in die falsche Richtung spiegeln oder das Verbinden vergessen: Mit Strg+Z können Sie diese Operation rückgängig machen und es gleich noch einmal richtig angehen.

                Schritt 3:

                Damit haben wir nun 1/3 der gesamten Kontur und können dieses Teilstück 2x um 120° drehkopieren. Auch hier wählen wir wieder „Kopieren und Verbinden“ und als „Anzahl“ die Anzahl der Kopien, nämlich 2.

                Jetzt haben wir eine geschlossene Kontur, die wir auch in der 3D-Ansicht noch einmal optisch kontrollieren können:

                Nun sind Sie an der Reihe.

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                  Wollen Sie wissen, wie Sie Nuten effektiv bearbeiten können? Schauen Sie sich diesen Video an.

                  Weitere Tipps finden Sie in den kommenden Newslettern.

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                    Juni 2021

                    Wenn Sie die DIN/PAL-Programmierung mit SYMplus™ unterrichten, kennen Sie sicher die Betriebsart „Lehrer“, in der Lückenaufgaben im Stil der schriftlichen IHK-Abschlussprüfungen durchgeführt werden können.

                    Was Sie aber vielleicht noch nicht kennen, ist, dass Sie mit dieser Betriebsart noch viel mehr Möglichkeiten haben, als nur ein NC-Programm als Grundlage zunehmen.

                    Zur Erinnerung: Das Prinzip dabei ist, dass Sie im NC-Programm für jeden Zahlenwert eine Lücke definieren können, die die Schülerinnen und Schüler später entweder exakt oder mit einer gewissen Toleranz ermitteln und eintragen müssen. Auch alternative Einträge, also z.B. M13 alternativ zu M3 sind möglich.

                    Sie brauchen eine Auffrischung der Betriebsart „Lehrer“? Dann sehen Sie sich dieses aufgezeichnete Webinar zu diesem Thema auf unserem YouTube-Kanal an > https://www.youtube.com/watch?v=gTVj8QpbNvM

                    Genau das gleiche Prinzip wirkt bei jeder anderen Textdatei, egal ob PAL-Programm oder HEIDENHAIN-Programm oder etwas ganz anderes. Denn sie können alle als Basis für eine Übungs- oder Prüfungsaufgabe dienen.

                    Wenn man sich das klarmacht, eröffnet das auf einmal ganz viele neue Möglichkeiten. So kann man also z.B. auch Textaufgaben mit Multiple-Choice-Lösungen oder Rechenaufgaben (Schnittdaten, Fertigungszeit, …) mit SYMplus™ anlegen und automatisch auswerten.

                    Auf diesem Bild sehen Sie z.B. einen „Vokabeltest“ zu G- und M-Funktionen:

                    In diesem Beispiel wird an der Stelle “G41” eine exakte Lücke angelegt. Das bedeutet, dass es nur eine richtige Antwort gibt.

                    Und auf diesem Bild sehen Sie eine Klassenarbeit mit Rechen- bzw. Textaufgaben:

                    Hier wurde ein Bereich von 456 mm/min bis 460 mm/min für die Vorschubgeschwindigkeit des Fräsers als Antwort definiert.

                    Nun sind Sie an der Reihe.

                    Weitere Tipps finden Sie in den kommenden Newslettern.

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